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Geschichtszeichen komplett

044 | Jesus bekommt das Kreuz auf die Schultern geladen

Geschichtszeichen
Unscheinbare und verborgene Geschichten erleben …
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Die schwere Last des Kreuzes, das Jesus auf sich nimmt, kann als Sinnbild der Lasten des Lebens gesehen werden.

Jesus schaut das Kreuz an, das er nun tragen muss. Er sieht die schwere Aufgabe, die vor ihm liegt. Was ihm wohl durch den Kopf geht... Zweifel? Ob ich das schaffe, ob ich es wohl tragen und ertragen kann?

Vielleicht spricht er auch innerlich ein Gebet: Herr, gib mir die Kraft! Keiner der Umstehenden möchte mit ihm

tauschen. Alle wissen, welches Schicksal vor ihm liegt, sie waren ja schon oft genug dabei.

Eigentlich ist diese Aufgabe in seinem Zustand nicht zu schaffen.


Eine große Aufgabe liegt vor mir... ich weiß gar nicht, wie ich sie am besten anpacken soll... Das schaff ich doch nie... aber da ist keiner der mir helfen kann... oder will... ich bin ganz allein... Hilf mir doch, Herr!


Ich würde ja helfen wollen, aber ich weiß nicht wie... außerdem, was sollen die Leute denken... und überhaupt, ich hab‘ doch genug mit mir selbst zu tun! Ich habe keine Zeit, mich auch noch um die Probleme anderer zu kümmern. Das ist mir zu schwer das kann ich nicht auch noch mittragen...


Herr Jesus Christus,

du weißt, was es heißt eine Last aufgebürdet zu bekommen.

Stärke mich, damit ich die Lasten meines Lebens tragen kann.

Hilf mir, die Not des anderen zu sehen.

Gib mir den Mut beides anzupacken.

Und schenke mir das Vertrauen, dass du mir tragen hilfst.

Amen.


Das ist ja spannend...


Via dolorosa

Der „ursprüngliche“ Kreuzweg, also der Weg, den Jesus selbst in Jerusalem wohl zurücklegen musste, nennt sich heute „Via Dolorosa“ - „Weg der Schmerzen“. Es geht stetig bergauf, von den Überresten der Antoniafestung, wo der Sitz des Stadthalters vermutet wird, bis zur heutigen Grabeskirche. 


Die Tradition des Kreuzwege-Betens stammt aber aus Europa, genauer gesagt von den Franziskanermönchen. Sie übertrugen die überlieferten Stationen auf den Weg, den sie in Jerusalem vorfanden. Auch heute noch beten sie mit einheimischen Gläubigen jeden Freitag um 15 Uhr den Kreuzweg in den Straßen Jerusalems, wo sie die teilweise unscheinbaren Stationen durch die verwinkelten Gassen des christlichen und muslimischen Viertels führt. Da der Weg stetig bergauf führt, werden die Strapazen Jesu andeutungsweise auch am eigenen Körper spürbar. Dieses „Beten mit allen Sinnen“ kann man ebenso eindrücklich bei Kreuzwegen wie dem hier in Zeil haben, die eben

einen Berg hinauf führen.

https://actionbound.com/bound/erlebniskreuzweg-zeil


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