047 | Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz zu tragen

In der Bibel heißt es, dass Simon von Cyrene von den Soldaten gezwungen wurde, das Kreuz Jesu mitzutragen. Aus welcher Motivation heraus wir helfen, kann sich manchmal auch verändern.
Eine helfende Hand - Simon von Cyrene. Ein Mann, der vorher nichts mit Jesus zu tun hatte… er war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort… oder vielleicht genau richtig. Simon wurde zu dieser Aufgabe gezwungen.
Aber vielleicht verändert die Begegnung mit Jesus etwas in Simon. Aus dem „ich muss ihm helfen, weil ich dazu gezwungen werde“ wird ein „ich muss ihm helfen, weil er mich braucht und weil ich es will.“
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Das erkenne ich oft erst im Nachhinein. Im ersten Moment fühlt sich alles falsch an, weil es nicht in meine ursprünglichen Pläne passt: Der Unfall, der Anruf, jemand, der mich braucht... aber dann merke ich, wie gut es doch war, dass ausgerechnet ich jetzt gefragt war...
Veränderte Sichtweisen… Begegnungen, die einen verändern… die den Blick weiten… Einem völlig Fremden helfen, ihn besuchen, ein Stück des Weges mit ihm gehen. Anfangs vielleicht, weil es mein Job ist oder weil ich mich dazu verpfl ichtet fühle, dann aber weil ich einen Sinn dahinter sehe und ich durch kleine Gesten mindestens genauso
viel zurück bekomme, wie ich gebe…
Herr Jesus Christus,
du weißt, wie gut es tut, wenn einer die Bürde mitträgt.
Führe mich, damit ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein kann.
Zeige mir, dass es sich lohnt, füreinander einzustehen.
Hilf mir, mich auf scheinbar unangenehme Begegnungen einzulassen,
damit aus ihnen etwas Wunderbares wachsen kann.
Amen.
Das ist ja spannend...
Steinhauer prägen Zeil
Peter Pfaff erzählt von einem Handwerk, das Zeil über Generationen geprägt hat: die Arbeit der Steinhauer. Sein Großvater und sein Vater waren selbst Steinhauer. Ihre Geschichten, Erfahrungen und der
Stolz auf das eigene Können begleiten ihn bis heute. „Stein war für uns nie nur Material, sondern Lebensgrundlage“,
erinnert sich Peter Pfaff.
Er berichtet, welche Bedeutung das Steinhauerhandwerk für die Stadt und viele Familien hatte und wie eng Arbeit, Alltag und Gemeinschaft miteinander verbunden waren. Auch wenn in seiner Familie seit Jahrzehnten niemand mehr als Steinhauer arbeitet, ist vieles geblieben: Erinnerungen, Erzählungen – und ein besonderer Blick auf die Stadt und ihre Bauwerke.
Als Stadtführer möchte Peter Pfaff dieses Wissen weitergeben. Ihm ist wichtig zu zeigen, wie viel Kraft, Geduld und Können in jedem Stein stecken. „Man sieht oft nur das Ergebnis, nicht den Weg dorthin“, sagt er. Das Video lädt dazu ein, genauer hinzuschauen – und ein fast vergessenes Handwerk neu wertzuschätzen.
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