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Geschichtszeichen komplett

055 | Jesus wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoß Marias gelegt

Geschichtszeichen
Unscheinbare und verborgene Geschichten erleben …
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Eine Szene, die heute noch so ähnlich aussehen könnte: Ein Verstorbener inmitten derer, die um ihn trauern.

Ist das gerade wirklich passiert? Kann das wirklich sein? Jeder und jede in diesem Bild versucht gerade auf die eigene Art und Weise mit dem Verlust umzugehen. Im Zentrum steht Maria, die Mutter Jesu. In ihren Augen ist ein unendlicher Schmerz zu sehen. Sie blickt auf Jesus, ihr Kind…
Er liegt da, wo sein Leben begonnen hat, in ihrem Schoß. Und vor ihrem inneren Auge laufen die Bilder von der gemeinsamen Zeit, von seiner Geburt bis jetzt, wie ein Film ab… es ist unfassbar… aber sie würde keinen Moment wieder hergeben. Das ist Liebe. Mutterliebe...

Es muss ein Albtraum sein… dieser Mensch kann doch nicht tot sein! Wir waren doch noch letztens erst zusammengesessen und haben miteinander gelacht… und jetzt soll ich seine Stimme nie mehr hören? Das will nicht in meinen Kopf… Es darf nicht wahr sein… Wir hatten doch noch so viel vor…

Ein Kind verlieren… das wohl schrecklichste, was man sich vorstellen kann... ein Schmerz, der nicht in Worte zu fassen ist…


Herr Jesus Christus,

du hast Menschen, die dich geliebt haben zurückgelassen.

Heile mein zerrissenes Herz.

Hilf mir, die kostbaren Erinnerungen zu bewahren.

Und führe mich einst wieder mit denen zusammen, die schon von mir gegangen sind.

Amen.


Das ist ja spannend...


Die Pietà

Die Darstellung von der trauernden Maria, die ihren toten Sohn in den Schoß gelegt bekommt, ist ein weit verbreitetes Bild in der christlichen Tradition. Eine der bekanntesten Darstellungen, die vom jungen Michelangelo gefertigt wurde, findet sich im Petersdom in Rom. Sie ist nebenbei bemerkt auch das einzige seiner Werke, das der berühmte Rennaissance-Künstler signiert hat.

Doch auch in vielen anderen Kirchen ist eine sogenannte „Pietà“ zu finden. Oft ist in der Nähe solcher Gnadenbilder die Möglichkeit ein Opferlicht anzuzünden. Denn viele Gläubige fühlen sich gerade in Krisensituationen mit dieser Maria besonders verbunden und vertrauen ihr ihre Sorgen und Gebete in Form einer
Kerze an. So findet sich diese Möglichkeit beispielsweise auch hier ganz in der Nähe: in der Ritterkapelle im benachbarten Haßfurt, wo es zwei Ausfertigungen gibt. Eine davon ist sogar das älteste Gnadenbild seiner Art in ganz Unterfranken.

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